Sa

06

Apr

2019

Bunter Blasmusikabend

Der bunte Blasmusikabend begeisterte die Besucher-

 

Die Polka „Ein Junger Egerländer“ wurde zum Siegertitel gewählt

 

 

Viele Besucher erleben einen abwechslungsreichen Blasmusikabend der Extraklasse mit der Trachtenkapelle Egelfingen-Emerfeld. In der Festhalle Egelfingen präsentierte Dirigent Frank Metzger mit seinen Musikern 14 neue Titel in verschiedenen Stilrichtungen. In vielen Register- und Gesamtproben hatte sich die Trachtenkapelle gut vorbereitet.

 

Mit dem Konzertmarsch Abel Tasmann eröffnete sie den Blasmusikabend, gefolgt von dem Gesangstitel „Lasst Euch grüßen“, gesungen von Carolin und Sebastian. Mit den Polkas „Zauberhaft Böhmisch“,  „Einfach Unvergesslich“ und „Böhmisch-Ola“, folgte drei verschieden interpretierten Polkas. Eine Abwechslung erklang mit dem getragenen Stück, „Die kleine Bergkirche‘“, einem Solo für zwei Trompeten, gekonnt vorgetragen von Carolin und Maik und dem Konzertwalzer „Abendgedanken“.

Den zweiten Teil eröffnete die Kapelle mit dem wunderschönen Konzertmarsch „Kometenflug“, bei dem alle Register vollen Einsatz brachten. Ein Kontrast dagegen erklang mit der ruhigen Polka „Faszination Blasmusik“, bei dem die Tenorhörner und Flügelhörner ihren vollen und weichen  Klang ausbreiten konnten. Ein Titel von Anton Gälle und der Scherzachtaler Blasmusik, „Meine Liebe die Musik“, durfte natürlich an diesem Abend nicht fehlen. Dann kam der „Altmeister der Blasmusik“, Ernst Mosch mit drei Titeln nochmals zu Gehör. „Kannst du Knödel kochen“, Gesang wiederum Carolin und Sebastian, wurde gefragt und die „Hanna-Polka“ und der gefällige „Strohwitwer“ in bewährter Weise vorgetragen.

Als letzter Titel wurde die abwechslungsreiche und schmissige Polka „Ein junger Egerländer“ als letztes Stück vor der Wertung und mit einer Tenorhorn/Flügelhorn-Cadenz, von Moritz und Andi souverän vorgetragen. Dann waren die Zuhörer gefragt, Ihre Wertung der drei besten Titel abzugeben. Der Aktive Claus Fritz, der bereits den Abend durchs Programm geführt hatte, gab den Siegertitel mit der letzten Polka „‘Ein junger Egerländer bekannt. Gefolgt von dem Konzertmarsch "Kometenflug" und dem Trompetensolo „Die kleine Bergkirche“.

 

Natürlich wurde der Siegertitel nochmals mit gewohnter Dynamik vorgetragen. Als weitere Zugabe spielte die Trachtenkapelle noch außerhalb der Wertung den Titel „My Dream“, bei dem als Überraschungsgast Dirigent Frank Metzger eigenhändig zum Flügelhorn griff, und das ruhige Flügelhornsole selbst vortrug. Mit dem 2. Platz, dem Marsch Kometenflug verabschiedeten sich dann die Musikanten vom dankbaren Publikum und erhielten nochmals kräftigen Applaus für die tolle Leistung an diesem Abend. “

Bild und Text: Wolfgang Metzger

Zeitungsartikel vom 10.04.19
Ausgabe der Schwäbsichen Zeitung Sigmaringen
SZ Sigmaringen.jpg
JPG Bild 1.3 MB
0 Kommentare

Sa

02

Mär

2019

Traditioneller Bürgerball in Egelfingen

Bild: Thomas Hepner
Bild: Thomas Hepner
Bild: Thomas Hepner
Bild: Thomas Hepner
Bild: Thomas Hepner
Bild: Thomas Hepner

Eine Horde Wickinger entert die Narrenbühne in Egelfingen

 

 

 

Egelfingen: Kreativ, närrisch und mit viel Herzblut – am Samstagabend beim Bürgerball in Egelfingen jagte buchstäblich ein Programmpunkt den nächsten. So viele Akteure unter der Gesamtregie von Cornelia Metzger und Gerda Neuburger, hat es schon lange nicht mehr gegeben.

 

Günther Graul in Gestalt eines listigen Fuchses, begrüßte die Gäste aus Egelfingen, wie jedes Jahr die zahlreichen „Kohlraben“ aus Inneringen, und ganz besonders BM Schneider aus Langenenslingen ganz herzlich und kündigte den bunten Abend an.“ I be koin Wolf heit, au koin Lux, noi Reinecke – ben‘I – dr Fuchs! Mein Bau, I denk des ischt bekannt, isch nuierdings glei bei der Kirch zu rechter Hand „ Erst seit vier Wochen wohnt er mit seiner Familie auf dem „Kirchenbuckel“ in seinem neuen Eigenheim und hat schon mehrfach persönlich Bekanntschaft mit einem Fuchs gemacht. In gereimter Form führte er so manche Anschuldigungen im Dorf auf.

 

Den Auftakt eines unterhaltsamen Abends gestaltete der Egelfinger Narrennachwuchs mit dem Song  „Hey yo Kaptain Jack“. Doch dann war der erste Sketch angesagt,. „Urlaub auf der Toilette“ war noch sanft umschrieben, mit was für Ereignissen sich die beiden Urlauber bei ihrer Ankunft im Urlaubsparadies auseinandersetzen mussten. Immer wieder eine „heisse Nummer“ ist ein Zwiegespräch eines Ehepaars abends im Bett. Magdalena und Moritz demonstrierten sehr anschaulich, was die Folge sein kann, wenn man einander nicht zuhört und jeder seine eigenen Interessen verfolgt.

In eine richtige Urlaubsidylle nach Griechenland entführten acht Sirtaki-Tänzerinnen die Besucher. Die eingängige langsam beginnende Musik entwickelte sich dann schnell zu einer akrobatischen Tanzvorführung, deren anfängliche Schrittkombinationen immer flotter und anschaulicher wurden. In weiteren Sketchen „o je Altersteilzeit“ von Cordula und Martina gekonnt vorgetragen und „Endlich wieder frei“, wurde das Eheleben nach allen Facetten dargestellt.

 

Viel Mühe hatten sich die verschiedenen Gruppen zur Kostümierung und Heikle Pröbstle mit der jeweils passenden Gesichtsmaske gegeben. Ein weiterer Höhepunkt stand an. Ein Horde Wickinger enterte das Narrenschiff in Egelfingen und erstürmten mit lautem Geschrei die Bühne. Mit Schwertern und Schilder bewaffnet, wurde ein kriegerischer Tanz aufgeführt, der besonders gefallen konnte. Er wurde in Eigenregie toll einstudiert. Mit dem Programmpunkt „Ratta-Gift en dr. Suppabrüah“, konnten die wenigsten im Voraus etwas anfangen. Eine Combo von sechs Bläsern der Trachtenkapelle wagte sich an den bekannten Song und sie spielten und Moritz und Basti sangen live aus Leibeskräften, ein Stimmungsmacher Nummer 1!

 

Den Reigen der Auftritte setzten die Musikerfrauen mit einer Parodie zu „Pippi-Langstrumpf fort. Die Showeinlage nach dem bekannten Lied „Hey Pippi Langstrumpf., das sicher noch jede aus Kindertagen in den Ohren hatte, und das bunte Outfit war herrlich anzusehen. Auch der Bananen fressende Affe, Herr-Nilson (Andy Baier), durfte nicht fehlen. Tosender Applaus war der Dank des Publikums unter der Regie von Miriam Fritz. Mit dem Showgesang „wieder mal zu haben“, zeigten sechs alte Schrullen ganz in schwarz gekleidet, daß die Trauerzeit nach 20 Jahren Knast  vorbei ist, nachdem sie ihre Männer entsorgt hatten und das Leben neu beginnt.

 

Was wäre der Egelfinger Bürgerball ohne den Paradeauftritt der Eheleute Petra und Uli Neuburger. In heiteren und teilweise stürmischen Dialogen setzte er seine Frau vor dem Gang zu einem wichtigen Fußballspiel mit Fußballweisheiten unter Druck, bei dem es sicher um nichts Wichtigeres, als um den Abstieg beim VfB ging. Sie brachte ihren Mann mit banalen Fragen dazu fast um den Verstand. In die Traumwelten der Bauchtänzerinnen und in den Orient entführte das beliebte Männerballett in diesem Jahr. Toll eingekleidet mit eigenen Kostümen, die Antje Metzger selbst genäht hatte, verbreiteten sie bei entsprechender orientalischer Musik den letzten Auftritt und sicher auch Höhepunkt des Programms zu 1001 Nacht. Die graziösen Bewegungen der Bauchtänzerinnen brachten wahre Beifallsstürme hervor.

Nach kurzen Dankesworten durch Vorstand Matthias Metzger an alle Beteiligten des wieder gelungenen  3 stündigen Non-Stopp-Programms, wurde die Tanzfläche nach den Klängen von DC M&R freigeben und bis in die Nacht zusammen gefeiert. Text: Wolfgang Metzger

 

Weitere Bilder von der Egelfinger Fasnet gibt es hier

 

0 Kommentare

So

28

Okt

2018

Egelfinger Weinfest mit Hammellauf

Mats Holstein nimmt den Hammel mit nach Langenenslingen

 

 

Die Trachtenkapelle Egelfingen-Emerfeld hatte zum Weinfest und zum traditionellen Hammellauf nach Egelfingen eingeladen. Immer am letzten Oktoberwochenende wird diese Veranstaltung mit sehr viel Musik, gutem Essen, edlen Weinen aus Württemberg und Baden und toller Stimmung bis in die Abendstunden abgehalten. Mit dem kleinen Mats Holstein als glücklichem Gewinner, nahm der von Ehrenmitglied Dr. Wilfried Steuer seit Jahren gestiftete Hammel, eine kurze Reise von Emerfeld nach Langenenslingen auf sich.

 

Bereits zum sonntäglichen Frühschoppen hatte sich die Egelfinger Festhalle zu den wohltuenden Klängen der Musikkapelle Harthausen /Scher gut gefüllt und das Egelfinger „Gröschts“ und der weitere Mittagstisch fanden reißenden Absatz. Trotz des frühen Wintereinbruchs auf der Alb, kamen die Besucher auch aus der näheren Umgebung wieder gerne nach Egelfingen um Bekannte und Freunde zu treffen und ein paar schöne Stunden zu erleben. Den zweiten musikalischen Part übernahm dann die Musikkapelle aus Grüningen und unterhielt ebenso gekonnt bei Kaffee und selbst gemachten Kuchen.

 

Gegen 16.00 Uhr war es dann soweit: Vorstand Matthias Metzger erklärte den neuen Besuchern die Regularien zum Hammellauf, der um die äußeren Stuhlreihen im Saal abgehalten wird. Über vier Holzböcke setzte sich dann der Probe-Marsch in Bewegung. Die Trachtenkapelle Egelfingen-Emerfeld spielte dazu die alten Bauernmärsche. Alle warteten dann geduldig und gespannt, bis vor der Halle ein Böller des Schützenvereins mit lautem Knall gezündet wurde, und die vier Gewinner fest standen. Wer der glückliche Gewinner des Hammerls war, wurde erst auf der Bühne festgesellt, als die vier verschlossenen Kuverts geöffnet wurden, die bei den Holzböcken postiert waren. Den vierten Platz erreicht die kleine Janica Marquardt aus Oberschmeien und erhielt eine Falsche Wein und natürlich ein Plüschtier als Trostpreise für Kinder. Ebenso Johannes Fritz aus Bingen. Emil Kopp aus Grüningen durfte eine Kiste Bier mit nach Hause nehmen, die von der Sonnenbrauerei Inneringen gestiftet worden war.

 

Somit stand der kleine Mats Holstein aus Langenenslingen, der mit seinem Vater gelaufen war, als diesjähriger Hammellaufgewinner fest. Als ihn Vorstand Mathias Metzger nach seinem Namen fragte, wollte er nicht so richtig antworten, aber dass sein Opa Manfred 3 Traktoren hat, das kam wie aus der Pistole geschossen aus seinem Mund und ins Mikrofon und sorgte für Erheiterung im Saal. Schade ist, dass immer weniger Besucher am Hammellauf selber teilnehmen, sondern mehr als Zuschauer fungieren. Aber für die meisten stellt sich einfach die Frage, wohin dann mit dem Hammel. Für Mats Holstein gar kein Problem, er konnte ihn vorerst bei Opa Manfred auf dem Bauernhof einstellen. Aufgrund des schlechten Wetters mit einer weißen Schneedecke in Egelfingen, verzichteten die Verantwortlichen darauf, den Hamel von dem Viehtransporter heraus zu holen und zu präsentieren. So konnte der glückliche Gewinner den Hammel nur von oben im Wagen sehen, seine Freude war aber trotzdem riesengroß.

 

 

Den musikalischen Abschluss und sicher auch Höhepunkt setzte dann die stark besetzte Musikkapelle aus Laiz mit Ihrer rührigen Dirigentin Christine Burkhardt, die sofort den Geschmack des treuen Publikums traf. Gekonnt vorgetragene moderne rhythmische, solistische und auch böhmisch-mährische Musikstücke brachten sofort eine tolle Stimmung in den Saal. Ware Beifallsstürme erntete der Solist Brune Stehle auf seiner Posaune mit solistischen Einlagen wie Hey Jude. Vorstand Matthias Metzger danke den Musikfreunden aus Laiz für die tolle Musik und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass man die wieder neu geknüpften Bande  gerne in Laiz nochmals festbinden könne. Bild+Text: Wolfgang Metzger

 

 

0 Kommentare

So

21

Okt

2018

40. Weinfest in Waldulm

Aus der Presse: Offenburger Tagblatt:

Seit 40 Jahren feiert die Waldulmer Trachtenkapelle ihr Weinfest. Und die Veranstaltung entwickelt sich immer besser. Das zeigte sich am Wochenende, das auch eine geglückte Premiere erlebte.

 

Von Rock und Wein am Freitag bis zum Marsch Hoch Badner Land am Sonntagabend spannte sich das Weinfest der Trachtenkapelle Waldulm in der Pfarrberghalle. Die Trachtenkapelle veranstaltete damit das 40. Weinfest in Folge und erfreute die Besucher mit einem prima Musikprogramm.

 

Geglückte Premiere

Scharfe Gitarrenriffs, ein grooviger Bass, dirty voices und ein pulsierender, harter Beat waren das Markenzeichen der Band. Im Anschluss legte DJ Mitch (Michael Schmälzl) von Power Station die Scheiben auf. Bis nach Mitternacht wurde eifrig getanzt und es herrschte beste Weinparty-Stimmung.

Am Samstag war am Abend der Auftritt der Kapelle »Frank Metzger und die Jungen Böhmischen« das große Musikerlebnis. Den Nachmittag hatte die Trachtenkapelle selbst in traditioneller Manier unter dem Motto »Fröhliche Weinrunde« gestaltet und vor dem großen Auftritt der Jungen Böhmischen gab der Musikverein Unterentersbach ein stimmungsvolles Unterhaltungskonzert. Frank Metzger und seine Jungen Böhmischen zogen dann ab 20 Uhr drei Stunden lang ihr Publikum mit einer ausgezeichneten Darbietung böhmischer Blasmusik in den Bann. Beeindruckend kraftvolle und punktgenaue Intonationen, herrlich geschwungene Klangströme und immer wieder charaktervolles Registerspiel ließen die Vorträge zum Genuss werden. Dirigent Frank Metzger verstand es dabei, die Musikvorträge theatralisch in Szene zu setzen, zelebrierte die Einsätze der Register sowie der Gesamtkapelle förmlich.

 

Soloauftritte von Andreas Knoblauch (Trompete), Markus Merz (Flügelhorn), Rolf Pawtowski (Baritonhorn, Alphorn) und Steffen Scherb (Trompete) setzten strahlende Glanzpunkte, die gesanglichen Auftritte von Daniela Merz, Moritz Neuburger und Frank Metzger rundeten das Ganze ab. Für Witz und Spaß sorgte Moderator Uli Ocker.

 

Den Festsonntag eröffnete die Trachtenkapelle Egelfingen-Emerfeld. Und da, salopp gesagt, die Hütte voll war, herrschte auch eine prächtige Stimmung.

 

Positives Fazit

Die Original Burg-Windeck-Musikanten sorgten im Anschluss noch einmal für aufwogende Festwellen und die Kurkapelle Ottenhöfen spielte am Abend den klangvollen Schlussakkord. Viktor Hodapp, Vorsitzender der Trachtenkapelle Waldulm zog als Fazit: »Wir hatten drei tolle und erlebnisreiche Festtage, vielen Dank an alle, die dazu beitrugen«.

0 Kommentare

So

12

Aug

2018

Gartenfest in Egelfingen

Zum Gartenfest der Trachtenkapelle Egefingen-Emerfeld kamen auch in diesem Jahr zahlreiche Besucher in die kleine Albgemeinde nach Egelfingen um von den vielen Helferinnen und Helfern des Vereins verwöhnt zu werden.

Zwei Tage tolle Blasmusik und Bilderbuchwetter am Sonntag, waren der Rahmen für ein gelungenes Fest. Bei den unzähligen Festgästen waren die Sitzplätze unter dem Sonnenzelt und den Schirmen begehrt. Das Gartenfest in Egelfingen bot neben kalten Erfrischungsgetränken, schmackhaftem Essen, Kaffee und Kuchen, auch tolle Blasmusik.

 

Wie von verschiedenen Wettervorhersagen angekündigt, lachte der strahlend blaue Himmel am Sonntag über dem gemütlichen Obstgarten neben der Festhalle. Dies war eine wahre Punktlandung für das traditionelle Gartenfest im Schatten der Bäume. Bereits zum Frühschoppen füllten sich die Tische rasch mit Besuchern, die per Rad, zu Fuß, dem ‚Roller oder mit dem Auto oft von weit her und aus der ganzen Region kamen. Die erste Musikkapelle aus Randegg, in der Nähe von Stein am Rhein, war schon früh morgens ins unbekannte Egelfingen aufgebrochen und bot ein zünftiges Frühschoppenkonzert. Über Mittag war das Festgelände nahezu belegt und die vielen freiwilligen Helfer hatten alle Hände voll zu tun, um die Gäste zur Zufriedenheit zu bewirten.

Vorstandsmitglied Maik Schweizer, der für den Festbetrieb verantwortlich zeichnet, bemerkte ganz trocken: „So langsam stoßen wir an unsere Grenzen was die Organisation und den Arbeitseinsatz anbelangt. Mehr können wir einfach nicht mehr stemmen, das ganze Dorf hilft bereits mit“. Aber trotz allem sah man überall freundliche Gesichter bei der Arbeit, sei es an der Theke, in der nahen Küche oder bei den Kleinsten, die im „Milchwägele“ das Geschirr und die Gläser einsammelten.

 

Zu Kaffee und Kuchen spielte dann die Musikkapelle aus Altheim-Frickingen. Ein gelungener Mix an traditionellen, aber auch modernen Stücken kam bei den Besuchern sehr gut an. Zum Höhepunkt des Tages, dem Open Air von Frank Metzger und seinen Jungen Böhmischen, füllte sich der Obstgarten vollends und die Besucher strömten in Scharen, um Blasmusik der Spitzenklasse zu hören. Ein Besucher kam extra aus Weißenhorn bei Neu-Ulm, um die Jungen Böhmischen live zu erleben und Frank Metzger kennen zu lernen. Er erzählte: „Ich habe bisher alle CD´S und habe online in der Schwäbischen Zeitung von diesem Auftritt gelesen, da fahre ich jetzt hin“. Er und auch die anderen Besucher kamen dann auch voll auf ihre Kosten. Bis in die Nacht hinein hörte man tolle Blasmusik, wohlklingende Gesangstitel von Daniela Merz und Frank Metzger vorgetragen, und gelungene Solovorträge der verschiedenen Register. Sogar ein Alphornsolo,  gekonnt vorgetragen von Rolf Patowski war zu hören und begeisterte besonders.

 

Am Montag dann die bangen Blicke gen Himmel, hält das Wetter? Zufrieden stellte Claus Fritz bei seiner Ansage der Musikstücke fest, „Wir haben die Wolken nach Inneringen rüber geblasen, dort kann man heute gerne etwas Regen gebrauchen.“ Bei Kaffee u. Kuchen und der Spielstraße für Kinder, nahm das Fest wieder Fahrt auf. Auch die Hüpfburg war von den Kindern nahezu dauernd belegt und ein ganzes Heer „junger Musiker mit ihren Tröten“ zeigte, dass es um den Nachwuchs in der Kapelle recht gut bestellt ist.  Ein paar kleinere Regengüsse taten dem Festverlauf aber keinen Abbruch.

Als die Trachtenkapelle Egelfingen-Emerfeld zum Feierabendhock aufspielte, hatte es wieder  aufgehellt und der Abend konnte im Freien abgehalten werden. Musikalisch waren dann die Oberstetter Dorfmusikanten zu hören, die ein breit gefächertes Repertoire anboten. Nebenher konnte man sich noch ganz gut unterhalten und den Abend unter Freunden verbringen, Familienbande auffrischen und ausklingen lassen. So auch Roswitha und Sonja aus Sigmaringen, die nach über 30 Jahren mal wieder in Egelfingen waren und viele Verwandte treffen konnten. Wiederum ein rundum gelungenes Fest, waren sich das Vorstandsteam und die zahlreichen Besucher einig. Text: Wolfgang Metzger

Weitere Bilder von unserem Fest finden Sie hier

0 Kommentare