Do

30

Mai

2019

6. Deutsches Musikfest in Osnabrück

Trachtenkapelle Egelfingen-Emerfeld belegt einen                               hervorragenden 3. Platz

Mit 21 Gruppen und Kapellen beteiligte sich der Blasmusikverband Baden-Württemberg am 6. Deutschen Musikfest vom 30.05.-02.06.2019 in Osnabrück. Die Trachtenkapelle Egelfingen - Emerfeld war auch in diesem Jahr mit dabei.

 

In intensiver Probenarbeit hatten sich die Musiker/innen mit Dirigent Frank Metzger vorbereitet. Mit dem Marsch „Kaiserin Sissi“, dem Walzer „Abendgedanken“ und der „Hanna-Polka“ von Ernst Mosch nahm die Trachtenkapelle an dem bundesweiten Wettbewerb, „Traditionelle Blasmusik“, in der Kategorie III (Oberstufe) teil. Gleich danach ging es in die große Sporthalle der Domschule, die als Festarena umgestaltet worden war, um vor ca. 2000 Besuchern zwei Stunden die beliebte böhmisch-mährische Blasmusik präsentieren dürfen.

 

Während des viertägigen Musikfestes konnte man in kleineren oder auch größeren Gruppen andere Kapellen beim Wertungsspiel, den Spielmannszügen und Trommlern, spektakulären Events wie einer mehrstündigen Laser-Show über die Geschichte der Stadt oder einfach bei den vielen Platzkonzerten in der Innenstadt beiwohnen. Eine Führung im historischen Rathaus in der “Friedensstadt Osnabrück“, wo nach dem 30 jährigen Krieg der Friedensvertrag unterzeichnet wurde, sowie der Festgottesdienst mit Bischof Bode waren weitere kulturelle Höhepunkte.

 

Gespannt wartete die gesamte Kapelle dann am  Sonntagmorgen bei der Gala in der Stadthalle auf die Ergebnisse der ausgetragenen fünf Wettbewerbe. Mit großem Hallo wurde der tolle 3. Platz von den Musikerinnen-und Musikern gefeiert, als der Vorsitzende Claus Fritz die Urkunde und den Pokal entgegen nehmen konnte. Lediglich die Bläserphilharmonie Niedersachsen mit dem 1. Platz und die bekannten Hardenberger Musikanten auf dem 2. Platz, waren vor der Trachtenkapelle Egelfingen-Emerfeld platziert.

 

Als letzter Höhepunkt am Sonntag folgte der Gesamtchor auf dem Domplatz. Der Schirmherr, Bundespräsident Walter Steinmeier, fand dann bei seiner Ansprache an die große Musikerschar von 300 teilnehmenden Kapellen und ca. 15.000 Musikern, die passenden Worte und der von tausenden Besuchern umrandete Festzug durch die Altstadt konnte bei strahlendem Sonnenschein beginnen.

 

Vier schöne und erlebnisreiche Tage im Norden und in Osnabrück gingen schnell vorbei, es war wieder ein tolles Erlebnis und so war man sich schnell einig: Auch beim nächsten Deutschen Musikfest in 6 Jahren sind wir wieder mit dabei!

Text. Wolfgang Metzger

 

zu weiteren Bildern des viertägigen Ausflugs geht es hier

Eindrücke vom Deutschen Musikfest aus Osnabrück

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Sa

04

Mai

2019

80. Geburtstag des Ehrenvorstandes


Trachtenkapelle Egelfingen-Emerfeld gratuliert Ehrenvorsitzenden Manfred Fritz zum 80. Geburtstag

Mit einem musikalischen Ständchen gratulierte am Samstag gegen Mittag die Trachtenkapelle Egelfingen-Emerfeld ihrem Ehrenvorsitzenden, Manfred Fritz zu seinem 80. Geburtstag. Auch die weiteren Egelfinger Vereine, in denen er jahrelang aktiv und unterstützend tätig war, schlossen sich den Glückwünschen an.

 

Im Jahre 1961 kam Manfred Fritz durch seine Heirat vom MV Inneringen nach Egelfingen und schloss sich sofort der neu gegründeten Trachtenkapelle Egelfingen-Emerfeld  an. Bereits nach wenigen Jahren übernahm er den Posten des zweiten Vorsitzenden und danach fast 30 Jahre ununterbrochen leitete er die Geschicke des Vereins als 1. Vorsitzender. Er war in den weiteren Jahren maßgeblich mit dem damaligen Dirigenten Berthold Metzger für den Aufstieg der Trachtenkapelle mit verantwortlich. Die vielen Auftritte in der näheren aber auch weiteren Umgebung sind bis heute noch in schöner Erinnerung. So kam die Trachtenkapelle nach Kiel, Paris, Wien, Berlin oder in die Villa Reitzenstein, um bei Ministerpräsident Filbinger zum 70. Geburtstag zu spielen. Bis auf eine Ausnahme nahm man auch an allen bisherigen Bundesmusikfesten, z.B. in Trier, Münster, Würzburg oder Chemnitz teil, die nur alle 6 Jahre stattfinden. Seine von ihm organsierten mehrtätigen Ausflüge waren schon legendär und immer mit einem musikalischen Auftritt verbunden. Seit 1961 gehört er dem Verein an. Fast 50 Jahre spielte er ununterbrochen die große Trommel und die Becken. „Das ist eine außergewöhnliche Leistung“, sagt der jetzige Vorsitzende, sein Enkel Matthias Metzger, in seiner Laudatio. Auf der damaligen Generalversammlung wählten ihn die Mitglieder zu ihrem Ehrenvorsitzenden. Auch nach seinem aktiven Ausscheiden aus dem Musikverein nahm Manfred Fritz noch immer gern Aufgaben wahr, wenn etwas organisiert, beschafft oder aufgebaut werden musste, so z.B. das jährliche Egelfinger Gartenfest., lobte Matthias Metzger das unermüdliche ehrenamtliche Engagement des Jubilars.

 

Unter der Leitung von Frank Metzger spielte die Trachtenkapelle die von ihm selbst ausgesuchten Stücke, die alle beim diesjährigen Blasmusikabend gespielt wurden. Unter andrem den Konzertmarsch Abel Tasman, das Trompetensolo, „die Kleine Bergkirche“ und natürlich den diesjährigen Siegertitel aus  der Hitparade, „Ein Junger Egerländer“, allesamt Lieblingsstücke des Geburtstagskindes. In weiteren Grußworten sprach der Vorsitzende des Schützenvereins, Claus Fritz und auch für die Sportfreunde Egelfingen, herzliche Dankesworte für seinen unermüdlichen Einsatz auch für diese Vereine, an seinen Vater „Manne Fritz“, wie er liebevoll genannt wird. Eine ganze Reihe weiterer Gratulanten war gekommen, um mit dem Jubilar und seiner Familie diesen besonderen Tag gemeinsam zu feiern. Bürgermeister  Andreas Schneider hat seinen Besuch auf Montag bei ihm angesagt, zumal Manfred Fritz auch über 30 Jahre Gemeinderat der Teilgemeinde Egelfingen in Langenenslingen war und auch dort die kommunalen Belange der Ortschaft Egelfingen vehement in dem Gremium vertreten hat.

Gegen Abend trat dann noch als Überraschungsgast, die Jagdhornbläsergruppe Bingen mit einem Ständchen auf, und erfreute den aktiven Jäger nochmals mit dem beliebtenHörnerklang. Dem nach wie vor sehr agilen Jubilar war seine Freude über die großen Aufwartungen anzumerken. Er richtete sehr persönliche Worte an die Gratulanten und lud sie alle zu einem Umtrunk ein. Bilder und Text: Wolfgang Metzger

Schwäbische Zeitung Riedlingen
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Sa

06

Apr

2019

Bunter Blasmusikabend

Der bunte Blasmusikabend begeisterte die Besucher-

 

Die Polka „Ein Junger Egerländer“ wurde zum Siegertitel gewählt

 

 

Viele Besucher erleben einen abwechslungsreichen Blasmusikabend der Extraklasse mit der Trachtenkapelle Egelfingen-Emerfeld. In der Festhalle Egelfingen präsentierte Dirigent Frank Metzger mit seinen Musikern 14 neue Titel in verschiedenen Stilrichtungen. In vielen Register- und Gesamtproben hatte sich die Trachtenkapelle gut vorbereitet.

 

Mit dem Konzertmarsch Abel Tasmann eröffnete sie den Blasmusikabend, gefolgt von dem Gesangstitel „Lasst Euch grüßen“, gesungen von Carolin und Sebastian. Mit den Polkas „Zauberhaft Böhmisch“,  „Einfach Unvergesslich“ und „Böhmisch-Ola“, folgte drei verschieden interpretierten Polkas. Eine Abwechslung erklang mit dem getragenen Stück, „Die kleine Bergkirche‘“, einem Solo für zwei Trompeten, gekonnt vorgetragen von Carolin und Maik und dem Konzertwalzer „Abendgedanken“.

Den zweiten Teil eröffnete die Kapelle mit dem wunderschönen Konzertmarsch „Kometenflug“, bei dem alle Register vollen Einsatz brachten. Ein Kontrast dagegen erklang mit der ruhigen Polka „Faszination Blasmusik“, bei dem die Tenorhörner und Flügelhörner ihren vollen und weichen  Klang ausbreiten konnten. Ein Titel von Anton Gälle und der Scherzachtaler Blasmusik, „Meine Liebe die Musik“, durfte natürlich an diesem Abend nicht fehlen. Dann kam der „Altmeister der Blasmusik“, Ernst Mosch mit drei Titeln nochmals zu Gehör. „Kannst du Knödel kochen“, Gesang wiederum Carolin und Sebastian, wurde gefragt und die „Hanna-Polka“ und der gefällige „Strohwitwer“ in bewährter Weise vorgetragen.

Als letzter Titel wurde die abwechslungsreiche und schmissige Polka „Ein junger Egerländer“ als letztes Stück vor der Wertung und mit einer Tenorhorn/Flügelhorn-Cadenz, von Moritz und Andi souverän vorgetragen. Dann waren die Zuhörer gefragt, Ihre Wertung der drei besten Titel abzugeben. Der Aktive Claus Fritz, der bereits den Abend durchs Programm geführt hatte, gab den Siegertitel mit der letzten Polka „‘Ein junger Egerländer bekannt. Gefolgt von dem Konzertmarsch "Kometenflug" und dem Trompetensolo „Die kleine Bergkirche“.

 

Natürlich wurde der Siegertitel nochmals mit gewohnter Dynamik vorgetragen. Als weitere Zugabe spielte die Trachtenkapelle noch außerhalb der Wertung den Titel „My Dream“, bei dem als Überraschungsgast Dirigent Frank Metzger eigenhändig zum Flügelhorn griff, und das ruhige Flügelhornsole selbst vortrug. Mit dem 2. Platz, dem Marsch Kometenflug verabschiedeten sich dann die Musikanten vom dankbaren Publikum und erhielten nochmals kräftigen Applaus für die tolle Leistung an diesem Abend. “

Bild und Text: Wolfgang Metzger

Zeitungsartikel vom 10.04.19
Ausgabe der Schwäbsichen Zeitung Sigmaringen
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Sa

02

Mär

2019

Traditioneller Bürgerball in Egelfingen

Bild: Thomas Hepner
Bild: Thomas Hepner
Bild: Thomas Hepner
Bild: Thomas Hepner
Bild: Thomas Hepner
Bild: Thomas Hepner

Eine Horde Wickinger entert die Narrenbühne in Egelfingen

 

 

 

Egelfingen: Kreativ, närrisch und mit viel Herzblut – am Samstagabend beim Bürgerball in Egelfingen jagte buchstäblich ein Programmpunkt den nächsten. So viele Akteure unter der Gesamtregie von Cornelia Metzger und Gerda Neuburger, hat es schon lange nicht mehr gegeben.

 

Günther Graul in Gestalt eines listigen Fuchses, begrüßte die Gäste aus Egelfingen, wie jedes Jahr die zahlreichen „Kohlraben“ aus Inneringen, und ganz besonders BM Schneider aus Langenenslingen ganz herzlich und kündigte den bunten Abend an.“ I be koin Wolf heit, au koin Lux, noi Reinecke – ben‘I – dr Fuchs! Mein Bau, I denk des ischt bekannt, isch nuierdings glei bei der Kirch zu rechter Hand „ Erst seit vier Wochen wohnt er mit seiner Familie auf dem „Kirchenbuckel“ in seinem neuen Eigenheim und hat schon mehrfach persönlich Bekanntschaft mit einem Fuchs gemacht. In gereimter Form führte er so manche Anschuldigungen im Dorf auf.

 

Den Auftakt eines unterhaltsamen Abends gestaltete der Egelfinger Narrennachwuchs mit dem Song  „Hey yo Kaptain Jack“. Doch dann war der erste Sketch angesagt,. „Urlaub auf der Toilette“ war noch sanft umschrieben, mit was für Ereignissen sich die beiden Urlauber bei ihrer Ankunft im Urlaubsparadies auseinandersetzen mussten. Immer wieder eine „heisse Nummer“ ist ein Zwiegespräch eines Ehepaars abends im Bett. Magdalena und Moritz demonstrierten sehr anschaulich, was die Folge sein kann, wenn man einander nicht zuhört und jeder seine eigenen Interessen verfolgt.

In eine richtige Urlaubsidylle nach Griechenland entführten acht Sirtaki-Tänzerinnen die Besucher. Die eingängige langsam beginnende Musik entwickelte sich dann schnell zu einer akrobatischen Tanzvorführung, deren anfängliche Schrittkombinationen immer flotter und anschaulicher wurden. In weiteren Sketchen „o je Altersteilzeit“ von Cordula und Martina gekonnt vorgetragen und „Endlich wieder frei“, wurde das Eheleben nach allen Facetten dargestellt.

 

Viel Mühe hatten sich die verschiedenen Gruppen zur Kostümierung und Heikle Pröbstle mit der jeweils passenden Gesichtsmaske gegeben. Ein weiterer Höhepunkt stand an. Ein Horde Wickinger enterte das Narrenschiff in Egelfingen und erstürmten mit lautem Geschrei die Bühne. Mit Schwertern und Schilder bewaffnet, wurde ein kriegerischer Tanz aufgeführt, der besonders gefallen konnte. Er wurde in Eigenregie toll einstudiert. Mit dem Programmpunkt „Ratta-Gift en dr. Suppabrüah“, konnten die wenigsten im Voraus etwas anfangen. Eine Combo von sechs Bläsern der Trachtenkapelle wagte sich an den bekannten Song und sie spielten und Moritz und Basti sangen live aus Leibeskräften, ein Stimmungsmacher Nummer 1!

 

Den Reigen der Auftritte setzten die Musikerfrauen mit einer Parodie zu „Pippi-Langstrumpf fort. Die Showeinlage nach dem bekannten Lied „Hey Pippi Langstrumpf., das sicher noch jede aus Kindertagen in den Ohren hatte, und das bunte Outfit war herrlich anzusehen. Auch der Bananen fressende Affe, Herr-Nilson (Andy Baier), durfte nicht fehlen. Tosender Applaus war der Dank des Publikums unter der Regie von Miriam Fritz. Mit dem Showgesang „wieder mal zu haben“, zeigten sechs alte Schrullen ganz in schwarz gekleidet, daß die Trauerzeit nach 20 Jahren Knast  vorbei ist, nachdem sie ihre Männer entsorgt hatten und das Leben neu beginnt.

 

Was wäre der Egelfinger Bürgerball ohne den Paradeauftritt der Eheleute Petra und Uli Neuburger. In heiteren und teilweise stürmischen Dialogen setzte er seine Frau vor dem Gang zu einem wichtigen Fußballspiel mit Fußballweisheiten unter Druck, bei dem es sicher um nichts Wichtigeres, als um den Abstieg beim VfB ging. Sie brachte ihren Mann mit banalen Fragen dazu fast um den Verstand. In die Traumwelten der Bauchtänzerinnen und in den Orient entführte das beliebte Männerballett in diesem Jahr. Toll eingekleidet mit eigenen Kostümen, die Antje Metzger selbst genäht hatte, verbreiteten sie bei entsprechender orientalischer Musik den letzten Auftritt und sicher auch Höhepunkt des Programms zu 1001 Nacht. Die graziösen Bewegungen der Bauchtänzerinnen brachten wahre Beifallsstürme hervor.

Nach kurzen Dankesworten durch Vorstand Matthias Metzger an alle Beteiligten des wieder gelungenen  3 stündigen Non-Stopp-Programms, wurde die Tanzfläche nach den Klängen von DC M&R freigeben und bis in die Nacht zusammen gefeiert. Text: Wolfgang Metzger

 

Weitere Bilder von der Egelfinger Fasnet gibt es hier

 

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So

28

Okt

2018

Egelfinger Weinfest mit Hammellauf

Mats Holstein nimmt den Hammel mit nach Langenenslingen

 

 

Die Trachtenkapelle Egelfingen-Emerfeld hatte zum Weinfest und zum traditionellen Hammellauf nach Egelfingen eingeladen. Immer am letzten Oktoberwochenende wird diese Veranstaltung mit sehr viel Musik, gutem Essen, edlen Weinen aus Württemberg und Baden und toller Stimmung bis in die Abendstunden abgehalten. Mit dem kleinen Mats Holstein als glücklichem Gewinner, nahm der von Ehrenmitglied Dr. Wilfried Steuer seit Jahren gestiftete Hammel, eine kurze Reise von Emerfeld nach Langenenslingen auf sich.

 

Bereits zum sonntäglichen Frühschoppen hatte sich die Egelfinger Festhalle zu den wohltuenden Klängen der Musikkapelle Harthausen /Scher gut gefüllt und das Egelfinger „Gröschts“ und der weitere Mittagstisch fanden reißenden Absatz. Trotz des frühen Wintereinbruchs auf der Alb, kamen die Besucher auch aus der näheren Umgebung wieder gerne nach Egelfingen um Bekannte und Freunde zu treffen und ein paar schöne Stunden zu erleben. Den zweiten musikalischen Part übernahm dann die Musikkapelle aus Grüningen und unterhielt ebenso gekonnt bei Kaffee und selbst gemachten Kuchen.

 

Gegen 16.00 Uhr war es dann soweit: Vorstand Matthias Metzger erklärte den neuen Besuchern die Regularien zum Hammellauf, der um die äußeren Stuhlreihen im Saal abgehalten wird. Über vier Holzböcke setzte sich dann der Probe-Marsch in Bewegung. Die Trachtenkapelle Egelfingen-Emerfeld spielte dazu die alten Bauernmärsche. Alle warteten dann geduldig und gespannt, bis vor der Halle ein Böller des Schützenvereins mit lautem Knall gezündet wurde, und die vier Gewinner fest standen. Wer der glückliche Gewinner des Hammerls war, wurde erst auf der Bühne festgesellt, als die vier verschlossenen Kuverts geöffnet wurden, die bei den Holzböcken postiert waren. Den vierten Platz erreicht die kleine Janica Marquardt aus Oberschmeien und erhielt eine Falsche Wein und natürlich ein Plüschtier als Trostpreise für Kinder. Ebenso Johannes Fritz aus Bingen. Emil Kopp aus Grüningen durfte eine Kiste Bier mit nach Hause nehmen, die von der Sonnenbrauerei Inneringen gestiftet worden war.

 

Somit stand der kleine Mats Holstein aus Langenenslingen, der mit seinem Vater gelaufen war, als diesjähriger Hammellaufgewinner fest. Als ihn Vorstand Mathias Metzger nach seinem Namen fragte, wollte er nicht so richtig antworten, aber dass sein Opa Manfred 3 Traktoren hat, das kam wie aus der Pistole geschossen aus seinem Mund und ins Mikrofon und sorgte für Erheiterung im Saal. Schade ist, dass immer weniger Besucher am Hammellauf selber teilnehmen, sondern mehr als Zuschauer fungieren. Aber für die meisten stellt sich einfach die Frage, wohin dann mit dem Hammel. Für Mats Holstein gar kein Problem, er konnte ihn vorerst bei Opa Manfred auf dem Bauernhof einstellen. Aufgrund des schlechten Wetters mit einer weißen Schneedecke in Egelfingen, verzichteten die Verantwortlichen darauf, den Hamel von dem Viehtransporter heraus zu holen und zu präsentieren. So konnte der glückliche Gewinner den Hammel nur von oben im Wagen sehen, seine Freude war aber trotzdem riesengroß.

 

 

Den musikalischen Abschluss und sicher auch Höhepunkt setzte dann die stark besetzte Musikkapelle aus Laiz mit Ihrer rührigen Dirigentin Christine Burkhardt, die sofort den Geschmack des treuen Publikums traf. Gekonnt vorgetragene moderne rhythmische, solistische und auch böhmisch-mährische Musikstücke brachten sofort eine tolle Stimmung in den Saal. Ware Beifallsstürme erntete der Solist Brune Stehle auf seiner Posaune mit solistischen Einlagen wie Hey Jude. Vorstand Matthias Metzger danke den Musikfreunden aus Laiz für die tolle Musik und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass man die wieder neu geknüpften Bande  gerne in Laiz nochmals festbinden könne. Bild+Text: Wolfgang Metzger

 

 

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