Endlich wieder Gartenfest in Egelfingen

 Die Jungen Böhmischen waren am Sonntag wieder zu Gast

 

Es war wieder soweit: Das traditionelle und über die Kreisgrenzen hinaus beliebte Egelfinger Gartenfest fand am Wochenende vom 14.+15. August wieder statt. Gute Laune, stimmungsvolle und tolle Blasmusik sind ein Garant dafür, dass sich die zahlreichen Gäste dort wohlfühlen und über Jahre hinweg den Musikern die Treue halten und oft an beiden Tagen zu Gast sind. Die Musiker/innen der Trachtenkapelle Egelfingen-Emerfeld waren top motiviert und hatten zur Not auch einen Plan B, falls das Wetter schlechter werden sollte. Nach kurzer Diskussion wurde ein zweites offenes Zelt neben der Bühne aufgestellt. Das Vorstandsteam mit Matthias Metzger, Claus Fritz und Maik Schweizer freuten sich mit allen Musikanten, dass nach Corona endlich wieder im Garten bei der Festhalle zwischen den Obstbäumen gefeiert werden konnte.

 

Bei herrlichstem Sommerwetter füllten sich dann am Sonntagmorgen schnell die Plätze und der Frühschoppen mit dem Musikverein Jungnau konnte beginnen. Der Mittagstisch wird immer beliebter und Maik Schweizer zog bereits am Mittag positive Bilanz: Essen ausverkauft! Aber gleich danach begann der Run auf die leckeren selbst gebackenen Kuchen. Die Mittagsunterhaltung übernahmen die Musiker aus Erisdorf. War es früher eher beschwerlich, mit dem Rad auf die Alb zu kommen, war es ein tolles Bild, den „E-Bike.-Parkplatz“ zu bestaunen. Von überall her kamen die Besucher und als dann Frank Metzger mit den Jungen Böhmischen den Takt angab, waren alle Plätze besetzt. Beste Blasmusik, Solis, Gesangstitel und die beliebte Böhmisch-Mährische Blasmusik ließ viele Blasmusikherzen höher schlagen.

 

Am Montagmittag wurde weiter mit Kaffee und Kuchen gefeiert und zur Feierabend-Hockete spielte die eigene Trachtenkapelle gekonnt auf. Ein kurzes Gewitter konnte die gute Laune nicht verderben und so war man froh über die getroffene Zelt-Entscheidung. Auch am Montag war der Festplatz nahezu voll besetzt, als der MV Wilhelmskirch zu einem schwungvollen Blasmusikabend einlud. Ein bunt gemischtes Repertoire kam sehr gut an. Ein Barbetrieb rundet den Abend ab. Natürlich war auch für die Kinder etwas geboten. Eine Hüpfburg, Kinderschminken und die Schießbude des Schützenvereins wurden gerne genutzt.

 

Die Trachtenkapelle freute sich wieder über so viele Besucher mitten in der Ferienzeit. Matthias Metzger und Claus Fritz kamen in einem kleinen Fazit zum Ergebnis: „So langsam stoßen wir mit unseren Kapazitäten an unsere Grenzen. Auch die Entscheidung, aus Umweltgründen nur noch Porzellangeschirr zu verwenden, brachte den Spülbetrieb in den Stoßzeiten fast zum Erliegen. Ohne die vielen freiwilligen Helfer/innen aus dem ganzen Dorf von Jung bis Alt und von Freunden der Kapelle, könnten wir dieses Fest nicht mehr stemmen.“

Text: Wolfgang Metzger

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